Krankenvericherungen sind ein wichtiges Thema für jeden Menschen, denn sie fangen uns im Fall eines gesundheitlichen Problems auf. Die Krankenkasse unterstützt finanziell indem sie entweden komplette Behandlungskosten übernimmt oder zumindest einen Teil davon, was in den meisten Fällen bereits eine grosse Unterstützung für den Patienten ist.


Bei Krankenkassenprämien handelt es sich um den Preis den ein Kunde an die Krankenkasse zahlen muss, damit diese ihn im Fall eines gesundheitlichen Notfalls oder einer Untersuchung finanziell unterstützen. Es ist also quasi der Preis der bezahlt werden muss um versichert zu sein.


Diese Krankenkassenprämien können aber schwanken, jedoch steigen sie in den meisten Fällen an. Die Ursache dafür kann verschiedener Natur sein. Ein grosser Punkt ist allerdings der Fortschritt im Gesundheitswesen. Die Technik verbessert sich und es gibt viele neue Behandlungsmethoden. Auch wenn dies vielen Menschen das Leben retten kann und eine grossartige Entwicklung ist, so hat diese eben auch ihren Preis. Die Krankenkasse muss mehr zahlen, wenn ein Patient eine gewisse Behandlung braucht insbesondere wenn es sich dabei um eine neue Art handelt. Um diese Kosten zu decken steigen logischerweise auch die Prämien.


Ein weiterer Aspekt der die Prämien beeinflusst sind ungeplante Ereignisse wie zum Beispiel eine Pandemie. Die Preise für die Prämien eines Jahren werden nämlich vorausschauend entwickelt. Die zuständigen Ämter schauen sich die Entwicklungen der vorigen Jahre an und entscheiden dann wie hoch die Prämie ausfallen muss um alle Behandlungsmethoden zu decken. Problematisch ist dies im Fall einer Pandemie wie am Beispiel von Covid-19 zu sehen war. Niemand hatte vorraussehen können, dass es zu diesem grossen Ausmass kommen würde, wie der Virus mutieren würde und wie es die Bevölkerung treffen wird. Ausserdem handelt es sich dabei um eine noch unbekannte Krankheit und keiner konnte abschätzen wie viel die Behandlungsmethoden kosten und wie lange die Pandemie generell anhält. Es ist also schwierig auch für die nächsten Jahre eine Prognose zu treffen, da niemand wirklich abschätzen kann, ob das Virus nicht noch einmal mutiert zurückkommt.


Wenn man dies im Kopf hat, so kommt das erste Argument wieder zum Zug, denn die Behandlungsmethoden mussten extrem schnell entwickelt werden, da die Unternehmen das Ziel hatten Corona zu stoppen. Auch wenn das vielen Leuten wahrscheinlich das Leben gerettet hat, so ist die Entwicklung von Technik im Gesundheitsbereich sowieso schon sehr teuer und im Turbotempo kommt dann noch mehr hinzu.


Ausserdem wurde festgestellt, dass sich in den Jahren der Pandemie die Prämie nicht gross erhöht hat, was für die Patienten sicherlich eine grosse Erleichterung war, aber jetzt alles wieder eingenommen werden muss.


Zum Einen bedienten sich die Krankenkassen an Reserven und bezahlten so die anfallenden Kosten. Das bedeutet folglich, dass diese Reserven nach zwei Jahren Pandemie sich deutlich geleert haben und nun wieder gefüllt werden muss im Fall eines erneuten Zwischenfalls.


Hinzu kommt auch, dass in der Zeit von Corona viele Operationen nicht gemacht worden sind, da die Behandlung von Coronapatienten Vorrang hatte, die Kliniken überfüllt waren und ausserdem viele Menschen nur im äussersten Notfall ins Krankenhaus wollten aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr. Nichtsdestotrotz haben sich die gesundheitlichen Probleme nicht von alleine gelöst, sondern die Operationen müssen jetzt nachgeholt werden, was zusätzlich Geld kostet.


All diese Faktoren erklären den Anstieg der Krankenkassenprämien und auch wenn es per se verständliche und erklärbare Probleme sind, so bedeutet ein Anstieg von 10% eine grosse Investition für viele Menschen.
Krankenversicherungen sind ohnehin schon nicht sonderlich günstig, aber durch einen so hohen Anstieg werden einige Bürger das sehr zu spüren bekommen. Dieser Ansicht ist auch der Bundesrat, der derzeit eine Lösung für diese Debatte zu finden. Ziel ist es diesen Anstieg zu minimieren und eine weniger teure Lösung für die Problematik zu finden.